Natürliche Hormontherapie

Hormone in Balance

Hormone haben vielfältige Aufgaben in unserem Körper. Ein ausgeglichener Hormonhaushalt in unserem Körper hat eine enorme Bedeutung in Bezug auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, unsere Stressresistenz, auf den Stoffwechsel, Haut, Haare und Gewicht. Nur wenn unsere Hormone in Balance sind, können wir uns dauerhaft wohl fühlen und den natürlichen Alterungsprozess unseres Körpers wirksam verlangsamen. Bereits ab Mitte 30 kann die Produktion wichtiger Hormone nachlassen und die wichtigen Botenstoffe geraten aus dem Gleichgewicht. Viele späteren Beschwerden haben ihren Ursprung im Ungleichgewicht der Hormone.

Gerne unterstütze ich Sie dabei mit Hilfe eines Hormonspeicheltests und bioidentischen Hormonen sowie mit Pflanzenheilkunde und Homöopathie, Ihr hormonelles Gleichgewicht wieder zu erlangen.

Anzeichen eines hormonellen Ungleichgewichts können unter anderem sein:

  • Zyklusunregelmäßigkeiten, schmerzhafte Menstruation, Myome, Zysten, eine nicht eintretende Schwangerschaft, Fehlgeburten, Hitzewallungen, Wechseljahresprobleme, Spannungen/Ziehen in der Brust, etc.
  • Schilddrüsenprobleme werden leider noch häufig isoliert betrachtet und behandelt, obwohl es einen engen Zusammenhang zum Geschlechtshormonbereich gibt
  • Erschöpfungszustände, Stressanfälligkeit, Panikattacken und Ängste, Schlafstörungen, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen bis hin zum Burnout-Syndrom
  • Haar- und Hautprobleme, Gewichtsprobleme, Wassereinlagerungen oder Migräne

Diese Beschwerden beeinflussen das Lebensgefühl oft entscheidend. Die Naturheilkunde bietet hier tolle Möglichkeiten, den Körper zu unterstützen. Der erste Schritt ist die Bestimmung der aktuellen hormonellen Situation. Dies geschieht über eine Hormon-Speicheldiagnostik der Steroidhormone DHEA, Estradiol, Estriol, Progesteron, Testosteron und wenn nötig Cortisol oder Melatonin im Speichel.

Nach Eingang des Testergebnisses erkläre ich Ihnen dies ausführlich und erläutere Ihnen die Therapieoptionen, die individuell auf das Ergebnis, auf Ihre Hauptbeschwerden und Ihre Möglichkeiten abgestimmt sind. Eine sinnvolle Therapie oder Prävention kann darin bestehen, die körpereigenen Hormone, die durch Alter, Wechseljahre oder durch Erschöpfung der Hormondrüsen nur noch unzureichend gebildet werden, zu unterstützen. Bioidentische Hormontherapie, Phytotherapie, orthomolekulare Therapie, Stressreduktion, Ernährungsumstellung oder Entgiftungstherapien können hier zum Einsatz kommen.

 

Bioidentische Hormontherapie

Bioidentische Hormone, auch körperidentische oder naturidentische Hormone genannt, sind Hormone, deren molekulare Strukturen völlig identisch sind mit denen, die unser Körper selbst produziert (hat). Es ist daher unmöglich, bioidentische und die entsprechenden natürlichen Hormone zu unterscheiden. Der Grund: Sie werden im Körper auf dieselbe Weise verstoffwechselt wie körpereigene Hormone.
Fehlende Hormone können über eine bioidentische Hormontherapie ersetzt werden. Dies ist unter anderem über die Homöopathie möglich, wo in der richtigen Potenz noch genügend stoffliche Substanz vorhanden ist, um eine Substitution zu erreichen.

Die natürliche Hormontherapie unterscheidet sich grundlegend von der klassischen Hormontherapie: Bei der natürlichen Hormontherapie kommen naturidentische Hormone statt synthetischer zum Einsatz. Der Grund für den Einsatz natürlicher Hormone ist, dass synthetische Hormone, deren Struktur absichtlich biochemisch verändert wurde, zum Teil erhebliche Nebenwirkungen haben. Naturidentische Hormone passen dagegen wie ein Schlüssel zum Schloss auf die körpereigenen Rezeptoren. Die jüngsten Erkenntnisse und die Ergebnisse der großen Hormonstudien haben zu großer Verunsicherung gegenüber synthetischen Hormonen geführt. Und das zu Recht!

Viele Frauen meinen, Wechseljahresbeschwerden hätten nur mit einem Mangel an Östrogenen zu tun. Weit gefehlt! Progesteron spielt eine mindestens genauso große Rolle und ist oft deutlich früher im Mangel. Neben den beiden Hormonen als Einzelspielern ist auch das Verhältnis zueinander von großer Wichtigkeit. Progesteron hat eine entwässernde Wirkung und wirkt sich positiv auf die Gemütsverfassung und die Knochen aus (Osteoporose Prävention). Außerdem hat es eine schützende Wirkung auf die Gebärmutterschleimhaut.